Endlich – zweijährigen Kampf gewonnen!

Nach dem massiven Einsatz unserer Anwälte waren die Beamten der peruanischen Forstbehörde endlich bereit, ihre Arbeit zu tun… Die Verträge sind unterschrieben und fast 18.000 Hektar unberührten Regenwaldes wurden unserer Partnerorganisation Atiycuy auf 40 Jahre übertragen, um die Wälder zu bewahren und mit den umliegenden Dörfern nachhaltige und ganzheitlich zu arbeiten.
DANKE für eure Gebete und Unterstützung!
Die Fotos zeigen Projektleiterin Elizabeth und einen der Anwälte bei der Unterschrift sowie den unterzeichneten Vertrag.
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Countdown läuft:

Heute hat unser Team mitsamt Anwältin einen Termin mit dem Chef der politischen Abteilung der obersten Forstbehörde. Bis Weihnachten müssen die Verträge unterzeichnet werden, um die vom Gesetzgeber vorgesehene Chance nutzen zu können. Es geht um fast 20.000 Hektar Regenwald und mehrere kleine Dörfer.
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Tränen der Überraschung

Zwei unserer Patenkinder in Peru mussten in ein entlegenes Indianerdorf umziehen. Unsere peruanische Sozialarbeiterin Angélica machte sich dann auf den Weg, um die beiden zu besuchen. Alein die Anreise dauerte 4,5 Stunden. Als die Kinder Angélica sahen, fingen sie vor Freude an zu weinen und nahmen sie fest in den Arm. Auch die Mutter der beiden konnte es kaum fassen und rief mit Tränen in den Augen nach der Dorfchefin. Auch die war sprachlos und sagte, so viel Anteilnahme hätte sie noch nie erlebt. Jetzt möchte sie unsere Partnerorganisation besuchen, um zu fragen, ob wir auch in ihrem Dorf aktiv werden können.

Die Eisbrecher-Hühner von Yunculmás:

Zwei Jahre lange führten wir Gespräche mit den Bewohnern von Yunculmás. Langsam wächst das Vertrauen und die Lust der Dorfbewohner, mit unserem Team zusammenzuarbeiten.

Vor zwei Monaten dann befähigten wir 10 Familien dazu, ihre eigenen Hühner zu züchten. Die Hennen von drei Familien ziehen jetzt schon die ersten Küken auf. Diese Hühner haben das Eis gebrochen, nun wollen noch mehr Dorfbewohner mit uns zusammenarbeiten. Dabei ist das Ziel ein ganzheitlich und nachhaltig selbst verwaltetes und starkes Dorf.

 

 

Kinderfreizeit im Dschungeldorf

Kürzlich fand im Indianerdorf Pichanáz eine Chance-Kinderfreizeit statt, durch die viele Ziele gleichzeitig erreicht werden konnten:

  • Ein Psychologe erstellte personalisierte Betreuungskonzepte für die teilnehmenden Familien und Patenkinder.
  • Kreative Angebote halfen den Kindern, ihre Fähigkeiten spielerisch zu entdecken.
  • Das Selbstwertgefühl der Kinder wurde gestärkt.
  • Die Eltern entkamen der Tristesse des Alltags und brachten sich ehrenamtlich ein.
  • Vier deutsche Freiwillige halfen, wo sie konnten, lernten Kinder und Indianerdorf kennen.
  • Der Traum der Indianer, durch Tourismus Geld zu verdienen und so ihre Wälder zu bewahren, nahm ganz konkret Gestalt an, denn…
  • jede Familie im Dorf profitierte von der Kinderfreizeit, indem sie Fisch, Maniokwurzeln und Bananen verkauften oder als Aufpasser und Rettungsschwimmer über das Wohl der Kinder wachten. Sie erfuhren ganz praktisch, dass es für ihren Lebensunterhalt Alternativen zur Waldzerstörung gibt.
  • Das kulturelle Selbstwertgefühl der Indianer wurde gestärkt, indem sie ihre Lebensweise und ihre reiche Tradition mit den Patenkindern teilten.
  • Alle Kinder lernten, wie wichtig die Indianergemeinschaften für den Erhalt der Regenwälder
  • Gemeinsam verbesserten Kinder und Indianer ihre soziale, interkulturelle und ökologische Kompetenz
  • … und hatten natürlich viel Spaß bei traditionellen Tänzen, beim Basteln, beim Sport und am Dschungelfluss in Pichanáz.